Grundschule Kürnbach

Schulweg 5
75057 Kürnbach
Tel. 0 72 58 - 92 40 93

Schöpfungsweg Kürnbach
Verabschiedung Frau Edin

Lernparks ermöglichen allen Kindern ganzheitlichtes, selbstständiges Lernen und Fördern und Fordern individuell.

Mehrere Male im Schuljahr arbeiten im Zeitraum von einer bis zwei Wochen Dauer die Kinder aller Klassen projektartig an einem Thema. Am Ende stehen Präsentationen in unterschiedlichen Formen.

Die Kinder wählen selbst die Sozialform (alleine oder mit Hilfestellung eines oder mehrerer Partner), die Methode (die Art sich den Stoff zu erschließen, mit Hilfe von Experimenten, Büchern ...), das Tempo und die Reihenfolge selbst wählen können, kann jeder den eigenen Bedürfnissen und Vorkenntnissen entsprechend vorgehen.
Die Lehrkraft greift nur unterstützend ein, daher müssen die Schüler mehr Eigeninitiative, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen zeigen, als im regulären Unterricht.

Folgende Kriterien sind für den Lernpark wichtig

Wesentlich für die Kinder persönlich, für das Miteinander in der Schule und dem Schulprofil entsprechend ist die stetige Verbesserung Sozialer Kompetenzen und Fähigkeiten.

Die Lernparks bieten alters- und entwicklungsgerechte Orientierung. Die Themenwahl orientiert sich an dem natürlichen Interesse und dem aktuellen Entwicklungsabschnitt der Kinder. Die Wahl und Umsetzung entsprechen dem Bildungsplan und den Anforderungen der weiterführenden Schulen.

Die Sachkompetenz der Kinder, die bereits vorhanden ist, wird eingefordert und darüber hinaus gefördert.

An Stationen sind dem Wissens- und Leistungsstand jeder Klassenstufe entsprechend Aufgaben, Arbeitsanweisungen und unterschiedliches Material angeboten, die die praktische Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Die Differenzierung besteht darin, dass jedes Kind, gleichgültig, ob Erstklässler oder Viertklässler, mit oder ohne Vorkenntnisse, selbst sich entsprechendes Material wählt und damit seine Kenntnisse vertieft und erweitert.

Dies setzt Interesse am Thema, Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und auch Selbsteinschätzung voraus. Ein weiteres Ziel wäre auch, dass das Kind, sollte es scheitern, seine Entscheidung revidiert und mithilfe anderer Angebote versucht, zum Ziel zu gelangen.
Schafft es dies nicht, greift die Lehrkraft unterstützend und strukturierend ein.

Das Ergebnis der Kinder in Noten zu bewerten, ist nicht in jedem Fall möglich und sinnvoll, da bei solch einer freien Aufgabenstellung die Ergebnisse so unterschiedlich sind, dass sie nur schwer verglichen werden können.
Doch nicht nur der "reine Zuwachs an Sachwissen" ist wesentlich, sondern die Beobachtung, Beurteilung und eventuelle Verbesserung der Vorgehensweise des Kindes.

Ergebnis unserer Umfrage bei Schülerinnen, Schülern und Eltern

Auswertung am 15. Januar 2008

Schülerinnenfragebogen

Bei den Kindern besteht eine Eindeutigkeit die Werte des Grüßens, Dankens, Bittens, Helfens und der Ehrlichkeit zu sehen und sich danach zu verhalten.

Auffällig ist, dass sich in den Klassen 3 und 4 die Diskrepanz zwischen "für gut und richtig halten" und dem eigenen Tun deutlich wiederspiegelt.

D.h. die Kinder signalisieren deutlich die Bereitschaft die Werte zu leben, wohl wissend dass sie es nicht immer einhalten.

(vgl. Psychologie: Kinder haben erst zu einem späteren Zeitpunkt die Fähigkeit sich selbst einzuschätzen; die GS bahnt den Weg dazu.)

Elternfragebogen

Wir haben uns sehr über die hohe Rücklaufsquote (55 von 86 = 64 %) der Fragebögen gefreut und danken allen Eltern und Erziehungsberechtigten für die differenzierten und guten Rückmeldungen.

Entscheidend ist unser gemeinsames Ziel, das bewusst gemacht wurde, die Werteerziehung bei unseren Kinder anzubahnen, in den Prozess einzusteigen und ihn immer weiter fortzuführen.

Wertschätzung erfuhr das Kollegium in seiner Arbeit die Erziehung der Kinder auch im schulischen Kontext weiterzuführen bzw. zu korrigieren und in Bezug auf soziale Integration immer wieder weiter auszubauen oder aufzugreifen.

Es ist gut zu erfahren, wie unser Vorbild im Elternhaus gesehen wird und wir hören, wo wir uns selbst auch noch verbessern können.

Zusammenfassend ein Zitat: «...finde ich es gut, dass die Schule sich wieder mitverantwortlich sieht, Grundsteine für das bessere Miteinander zu legen. – Endlich, es wurde Zeit! Danke!»

Resümee

Die Umfrage ermutigt uns im Prozess der Werterziehung verstärkt weiter zu arbeiten. Konkret: Nach 2 – 2,5 Jahren werden wir das Thema wieder gezielt aufgreifen. Das kann in Form einer Aktion sein, in der unsere Ergebnisse überprüft werden, evtl. eine Nachbesserung erfahren und vielleicht neue Ziele festgelegt werden.

Zum Schluß darf ich noch Danke sagen: Dank an die Schülerinnen und Schüler für ihre Mitarbeit.

Danke an die Eltern und Erziehungsberechtigten aller unserer Schülerinnen für die Rückmeldungen.

Danke an alle Lehrer und Lehrerinnen die bereit waren sich selbst zu überprüfen und mit Motivation in den Prozess einstiegen.

Fragebögen

Folgende Fragebögen haben wir verwendet: Fragebogen Schüler und Fragebogen Eltern.

Kontakt  |  Impressum und Rechtliches